22.05.2016 Montreal – Bus, Bus, Bus – New York

Da wir um 8 Uhr weg wollen (haha), stehen um dreiviertel sieben die meisten unserer Gruppe vor dem verschlossenen Frühstücksraum – Öffnungszeit ist eben 7 Uhr. Dann geht der Run los und einige asiatische Hotelgäste mischen auch noch mit. Vor dem Kaffeeautomaten, dem Toaster und den Bananen bilden sich sofort Schlangen und Geduld ist gefragt.

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Tränenreich verabschieden wir uns von Ingeborg und Dr. Gerald und machen uns auf den Weg nach NY, den unser Busfahrer Alex gleich mal wieder zackig falsch fährt.

imageimageWir fahren und fahren und fahren und nachdem die klimatischen Verhältnisse im Bus immer noch von ganz warm (vorne) bis ganz kalt (hinten) sind, greift der schwäbische Tüfftler zum Klebeband (bei Walmart gibt es einfach alles) und bebbt die Lüftungsschlitze oifach zu.

imageAn der amerikanischen Grenze werden wir zwar mit einem Banner willkommen geheißen, müssen aber trotzdem lange bei der Einreise warten, da vor uns ein Greyhound Bus steht, der mit Spürhund und Grenzern komplett durchsucht wird. Bei uns werden nur die Pässe eingesammelt, geprüft und alle dürfen wieder in die USA einreisen. Klaus kann sich wieder imageentspannen und gibt mit unserem Saftschubser Sigi Likör und Whiskey aus. Am Anfang der Reise hatten nur Wenige Gläsle dabei, in der Zwischenzeit sind alle bestens ausgerüstet.

Zügig geht es Richtung NY und eine Stunde früher und mit der Hilfe von Michael und seinem Navy findet Alex das Hotel Meadowlands River Inn diesmal ohne Umwege . Es wird übrigens gerade renoviert.

imageZum Abendessen geht es ins Red Lobster, einer sehr bekannten Restaurantkette, wo wir zwischen Steak, Lachs, Tilapia und Nudeln mit Shrimps wählen können. Und zusätzlich kann Hummer dazu bestellt werden. Alles schmeckt hervorragend und als es ans Bezahlen geht, fällt einem Kellner auf, dass unser Peter eigentlich helfen könnte, denn er ist auch ganz in schwarz gekleidet. Das läßt er sich nicht zweimal imagesagen, räumt einige Teller gekonnt ab (glernt isch halt glernt – Peter ist Koch), was die Kellner kurz staunen läßt, dann geben sie ihm noch einige Teller dazu und schieben ihn unter allgemeinem Gelächter in die Küche.  So geht ein langer Tag mit fröhlichen Gesichtern zu Ende.

13.05.2016 Über den Wolken – von NY nach Philadelphia – Teil 2

Vom Check-in bis zum Flieger (Klaus hat extra einen Airbus A380 gechartert) haben wir noch nie so oft den Pass und den Boarding Pass vorzeigen müssen. Und je näher der Abflug kommt, umso öfter gehen alle Blicken immer wieder den Gang entlang. Hat Gabrieles Mann es noch rechtzeitig geschafft ? Und tatsächlich! Strahlend eilt sie auf uns zu und eine Erleichterungswelle schwappt über uns hinweg. Noch mal gut gegangen.

Viele von uns sind schon um die halbe Welt geflogen, aber die Singapur Airline macht ihrem Namen als eine der besten Airlines alle Ehre: Das Essen ist prima, reicht bis in die letzte Reihe (Scherz für Eingeweihte), es gibt viel zu Trinken, Eis, Wein, heiße Läpple, Socken, Zahnbürste und alles inclusive. Und die Crew ist ausgesprochen hübsch, freundlich und aufmerksam.

Eine Stunde früher als geplant landen wie auf dem JKF Flughafen und jetzt kommt der spannende Teil: Kommen alle durch die Kontrolle. Zuerst stehen alle Passagiere der A380 ziemlich lange in den gewohnten Schlangen rum und dann geht es doch ganz schnell. Fingerabdrücke abgeben und noch freundlich für ein Photo guggen und alle sind in den USA willkommen.

Der Bus und unsere Reiseleiterin Fr. Lang warten schon, alles einpacken und los geht’s. Raus aus NY in Richtung Philadelphia. Da es anfängt zu regnen, sehen wir die Skyline von Manhatten nur undeutlich, aber trotzdem prallen die ersten Eindrücke auf uns ein.

Ua. ist der Eindruck unseres Busses von außen vielversprechender als von innen. Und die Unstimmigkeiten über Klimaanlage zu kalt, Klimaanlage ganz aus =zu warm werden sich in den nächsten Tagen auch noch legen.

Fr. Lang erzählt auf der Fahrt immer wieder Wissenswertes über die Stadtteile von NY und nach 2 Stunden Fahrt auch von Philadelphia. Da es nach Schwäbischer Zeit schon 22 Uhr ist (hier 16 Uhr) wird es Zeit was zu essen und wir werden in die City Taverne gefahren – ein Old Englisch Restaurant um 1773 mit wirklich gutem Essen, kostenlosem Wasser und Bier/Wein für 8 US Dollar (Kurs ca. 1:1) – ein Schnäppchen.

City Taverne, Philadelphia
City Taverne, Philadelphia

Damit geht ein langer Tag zu Ende, jetzt noch ins Hotel und nur noch Erholung.